25
Mai
Gustav Mahler 2. Sinfonie
. . . . AK // VVK ab:
29,00 26,00 -10%
Beginn: 17:00
25/05/19

2. Sinfonie (Auferstehungssinfonie)

(Klangbeispiel)

JENAER PHILHARMONIE
GMD Simon Gaudenz – Dirigent
Ashley Thouret – Sopran
Evelyn Krahe – Alt
Philharmonischer Chor Jena

(kostenfreie Konzerteinführung: 16:15 Uhr (Frau Dr. Maren Goltz)

Was ist das für eine Sinfonie, die eine solche Faszination ausübt? Nicht nur die heutigen Musikschaffenden und -rezipierenden schätzen die Zweite Gustav Mahlers so, dass sie am zehnten Jahrestag der Anschläge auf New York am 11. September als einziges Werk auf dem Programm des Gedenkkonzertes stand. Auch schon zu Mahlers Lebzeiten wurde sie immer und immer wieder aufgeführt, öfter als jede andere Sinfonie des Komponisten. Mahler selbst war sie so wichtig, dass er sich mit einer Aufführung dieser Komposition 1907 aus Wien verabschiedete.
Das nach dem Text des letzten Satzes auch „Auferstehungssinfonie“ genannte Werk wurde 1895 erstmals in Berlin aufgeführt. Erste Arbeiten daran datieren aber bereits aus dem Jahr 1888. Mahler setzt neben einem großen Orchester (mit Fernorchester aus Blechbläsern und Schlagzeug im fünften Satz) auch einen bis zu sechsstimmigen gemischten Chor sowie Sopran- und Alt-Solo ein. Entstanden ist so eine Sinfonie, die mit etwa 80 Minuten Spieldauer ein ganzes Konzertprogramm füllt. Die christliche Vorstellung der Auferstehung ist dabei in der Musik kaum je klanggewaltiger und zwingender beschworen worden als in dieser Sinfonie. Der instrumentale und vokale Apparat, den Mahler bemüht, wird in Umfang und Größe nur noch von seiner 8. Sinfonie übertroffen. So brachte die 2. Sinfonie einst dem 40-jährigen Mahler schließlich auch den entscheidenden Durchbruch als Komponist.

Simon Gaudenz – Dirigent

Simon Gaudenz – Seit dem Gewinn zweier bedeutender Wettbewerbe, darunter der europaweit höchstdotierte Deutsche Dirigentenpreis, dirigiert er als international gefragter Gastdirigent zahlreiche renommierte Klangkörper wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Staatskapelle Dresden, das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Russische Nationalphilharmonie, das Oslo Philharmonic, die Bamberger Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester, die NDR Radiophilharmonie, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, die Rundfunkorchester von Berlin, München, Stuttgart und Saarbrücken, die Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, Lyon und Luxembourg, das Bayerische Staatsorchester und weitere.

 

 

Ashley Thouret . Sopran

Ashley Thouret – Die junge kanadische Sopranistin hat bereits eine Vielzahl der lyrischen Fachpartien verkörpert. Zu den weiteren künstlerischen Höhepunkten gehören u.a. Mimi (La Bohème), Fiordiligi (Cosi fan Tutte), Anne Truelove (The Rake’s Progress), Adina (L’elisir d’amore), Tatyana (Eugene Onegin) und Mélisande (Pelléas et Mélisande).

Ihr europäisches Debüt gab sie 2013 am Münchner Gasteig als Anna Kennedy in Donizettis Maria Stuarda neben Krassimira Stoyanova. Es folgten Engagements als Liu (Turandot) und Nedda (Pagliacci) mit den Stuttgarter Philharmonikern bei den Opernfestspielen Heidenheim unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marcus Bosch.

 

 

Evelyn Krahe – Alt

Die Altistin Evelyn Krahe ließ ihre Stimme von der Opernsängerin Diane Pilcher ausbilden; Meisterkurse, u.a. bei Brigitte Fassbaender folgten. Zur Spielzeit 2007/2008 wurde sie Ensemblemitglied am Landestheater Detmold. Im dortigen Ring-Zyklus war sie als Erda, Floßhilde, 1. Norn, Waltraute und Schwertleite zu hören. Sie debütierte in wichtigen Fachpartien wie der Dalila, Carmen und der Azucena. Sie gastierte u.a. an der Deutschen Oper am Rhein, der Oper in Bergen (Norwegen), an der Longborough Festival Opera und an dem Staatstheater Braunschweig. Als Konzertsängerin trat sie in der Kölner Philharmonie (Mahler: Alt-Rhapsodie) sowie in der Tonhalle Düsseldorf auf.
2013 erhielt Evelyn Krahe den Theaterpreis des Landestheaters Detmold.
In den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 war sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Seit Sommer 2015 arbeitet Evelyn Krahe überwiegend freiberuflich. Gastverträge führten sie seitdem u.a. an die Oper in Bergen und an die deutsche Oper am Rhein. Im Oktober 2016 führte sie in Biel das Stück „As dark as night“ auf, welches der mit zahlreichen Preisen dotierte Komponist David Philip Hefti für ihre Stimme schrieb.

 

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